Was kann ich - und wenn ja, wieviele?
Muss ein Bier-Sommelier die Braukunst beherrschen? Ich denke: nein. Aber er oder sie sollte sie verstehen – und wissen, wie und warum ein Bier so schmeckt, wie es schmeckt. Ein Sommelier muss die sensorischen Nuancen erklären, anregend vermitteln und mit gezielten Fragen die Geschmacksvorlieben seines Gegenübers erkunden können.
Ähnlich verhält es sich bei einem «Text-Sommelier»: Er muss selbst keine Geschichten zusammengebraut haben, um darüber zu schreiben – wohl aber den Inhalt und den Herstellungsprozess verstehen. Und am Ende entscheidet der Kunde, welche Textsorte ihm mundet: Darf es etwas hopfig Frisches mit hohem Newsgehalt sein? Etwas Herbes, Faktisches mit dichter Information? Oder doch eher eine malzig-süffige Story?
Nachfolgend findest Du eine Zusammenstellung des Angebots. Als Entrée ein kleines aber grossgeschriebenes Amuse-Bouche. Zum Wohl!
Bier-ernste Anleitung zur gross- Kleinschreibung
Ein «Kleines» schreibt man gross – wobei zu beachten ist, dass man «gross» klein schreibt und im letzteren Fall klein auch klein schreibt. Im Gegensatz dazu wird ein «Grosses» dann auch wirklich grossgeschrieben – wobei auch hier, der Logik folgend, klein. Falls jedoch ein «Kleines» nicht für eine Gattungsbezeichnung steht, wie z. B. ein «Helles», schreibt man «kleines» klein. Beispiel: «Ich habe ein kleines Bier bestellt. Stattdessen habe ich ein grosses erhalten». In diesem Fall ist egal, wie gross oder klein das Bier ist: Man schreibt beides klein. Sie mögen das für eine unnötige Kleinigkeit halten – aber merken dabei sofort: Kleinigkeiten werden hier grossgeschrieben.
Lust auf mehr grossartiges Schweizer Bier – eines in dem auch tatsächlich Schweiz drin ist?
Zeitungsartikel
«Viele wissen nicht, dass herkömmliches Schweizer Bier – abgesehen vom Wasser – bisher aus importierten Rohstoffen hergestellt wurde», sagt Christoph Nyfeler, Inhaber der Schweizer Mälzerei AG. Innovative Köpfe entlang der gesamten Wertschöpfungskette haben bewiesen: Wo ein Wille ist, ist auch ein helvetischer Weg – vom Feld bis ins Regal. Im Rahmen eines Mandats für die IP-SUISSE-Mitgliederzeitung (Auflage: 18'000+) entstand dieser und weitere Artikel rund um spannende Themen aus der Land- und Ernährungswirtschaft.
Portraits
Eine spannende Erkenntnis aus den Portraits der Persönlichkeiten des «zentroom» lässt sich mit einem Zitat von Martin Walser umschreiben: «Nichts ist ohne sein Gegenteil wahr.» Das Team des Co-Working-Space in Bern vereint viele Facetten: Michael, der melancholische Glückspilz – Thomas, der tiefgründige Überblicker – Irene, die spontane Planerin – Urs, der zielstrebige Genussmensch – und Tanja, der Blitz, der sich gerne Zeit für andere nimmt.
Storytelling
Die weniger gute Nachricht zuerst: Vom Acker bis zum Teller werden in der Schweiz jedes Jahr rund 2,8 Millionen Tonnen Lebensmittel verschwendet. Das entspricht etwa einem Drittel aller Nahrungsmittel. Rund 13% des gesamten Schweizer Food Waste entsteht in der Gastronomie. Die gute Nachricht: "United Against Waste" zeigt, dass es auch anders geht. Die Initiative unterstützt Gastronomiebetriebe dabei, Lebensmittelverluste zu reduzieren – und inspiriert mit Foodsave-Stories die Branche dazu, alle Kochlöffel in Bewegung zu setzen, um sowohl die Öko- als auch die Betriebsbilanz zu optimieren. Tue Gutes und schreib darüber – knackig & frisch...
Newsroom
Raclette ohne Käse? Kein Käse – sondern Innovation. Die Agroscope in Bern forscht an einer veganen Raclette-Alternative aus den Pressrückständen der Sonnenblumenölproduktion. Breaking News – noch vor dem Durchbruch!
Newsletter
Das Wort «Kommunikation» stammt aus dem Lateinischen communicare – was soviel bedeutet wie «teilen», «gemeinsam machen», «mitteilen». Genau das steckt auch in einem guten Newsletter: Neuigkeiten, die man gerne teilt und zum «gemeinsam machen» anregen – frisch, relevant und auf den Punkt. So bleibt der Leser nicht nur informiert, sondern auch verbunden.
Web-Concept
Nachhaltigkeit ist schnell versprochen – doch schwer belegt. Wie lässt sich glaubwürdig zeigen, dass dort, wo Nachhaltigkeit draufsteht, auch Nachhaltigkeit drinsteckt – ohne die Tatsachen grüner zu Färben als die Realität hergibt? Die Antwort liegt in transparenter Kommunikation, gestützt auf sorgfältig recherchierten Zahlen und Fakten.
Web-Design
Kommunikation mittels Design, abgestimmt auf den Inhalt und den Kunden. Erstellt mit WordPress, Photoshop und KI.
Dossiers
Wie steuert die EU ihre Land- und Ernährungswirtschaft in Richtung Zukunft – und wo steht die Schweiz im Vergleich? Das Dossier beleuchtet Strategien, Programme und Regulierungen von Green Deal bis Farm-to-Fork – und zeigt, wo sich Parallelen und Unterschiede auftun. Auf Basis fundiert recherchierter Zahlen und Fakten liefert es eine kompakte Übersicht und dient als Grundlage für fundierte Diskussionen über die Weiterentwicklung der Schweizer Agrar- und Ernährungspolitik.